Stuart and me – Game Over …

Ich habe diesen Artikel lange, wirklich wirklich lange vor mir hergeschoben. Nicht nur, weil ich keine Zeit oder Lust dazu hatte, sondern auch, weil ich das Projekt nicht für beendet erklären wollte, obgleich es schon viel zu lange brach lag und vor sich hin siechte. Vielleicht wäre ein harter Cut vor ein paar Monaten die elegantere und bessere Lösung gewesen, aber da habe ich es noch nicht ganz übers Herz gebracht. Heute gebe ich mir aber den entscheidenden Ruck und verkünde die traurige Botschaft:

„Stuart and me“ ist gescheitert und vorbei.

Seine Spur verlor sich bereits im Juli letzten Jahres und ich kann bis heute nicht sagen, wo unser Reisender mit seinem mobilen Zuhause steckt. Irgendwo bei Station 29 oder 30 brach der Kontakt ab und meine (nicht sehr engagierten) Nachforschungen haben, wie ich eingestehen muss, nichts gebracht.

Leider fehlen mir an diesem Punkt sowohl die Zeit als auch – und das will ich ebenfalls ganz offen sagen – die Motivation mich mit der gleichen Intensität wie damals um Stuart zu kümmern, seine Reise nachzuverfolgen und im steten Austausch mit seinen Herbergsvätern und -müttern zu stehen. In der Beziehung habe ich die Tragweite des Projekts, was den Aufwand betrifft, schlicht und ergreifend unterschätzt.

Es ist schade und tut mir leid, dass ich diese Lektion auf Kosten eures bisherigen wie auch angedachten Einsatzes und Spaßes lernen muss und viele nicht die Chance haben werden Stuart (und uns) ihre Stadt zu zeigen, aber das ist der Stand der Dinge.

Von daher bedanke ich mich hiermit nochmals bei allen, die bereits teilgenommen hatten und gezeigt haben, was möglich ist, wenn das Engagement und die Lust vorhanden sind, um etwas Schönes und Lebendiges auf die Beine zu stellen, dass von unser aller Phantasie gelebt hat, sowie bei allen, die sich angemeldet haben.

[Sollte sich jemand finden und bereit erklären in mühevoller Detektivarbeit das Häschen zu finden, so melde er oder sie sich bitte bei mir und wir wollen sehen, ob man mit dem richtigen Einsatz rauskriegt, wo Stuart abgeblieben ist.]

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Stuart and me – Station 29

Stuart ist schon so lange unterwegs, da erwischt er den ein oder anderen Gastgeber doch gerne einmal auf dem falschen Fuß, wenn diese so gar nicht mehr mit seinem Aufkreuzen gerechnet haben. Ähnlich erging es auch Blonde, als mit einem Mal Stuart vor der Tür stand.

Das ist ja auch gemein, wenn man sich so lange Zeit lässt, sich unvermittelt heimlich, still und leise anschleicht und dann bitte subito die volle Aufmerksamkeit fordert. Aber so ist Stuart nun einmal. Die Reise hat er sich mit Lisa und Emma übrigens erneut mit einem kleinen Schnäpschen für zwischendurch verkürzt. Leicht angetüdelt ist die Welt ja auch viel lustiger, nicht? 😉

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, Stuart ist da … In bester Stimmung krochen die drei also aus ihrem Domizil und fläzten sich gleich in Blondes Strandkorb. Daran haben sie sich ja mittlerweile gewöhnt. Ankommen, aussteigen und irgendwo ganz entspannt die Beine hochlegen.
Mit der Ruhe war es allerdings spätestens dann vorbei, als sich Stuart dazu veranlasst sah Blonde beim Zusammenbau der neuen Möbel zu helfen. Er hat zwar keine Ahnung davon, aber das ist ja nur ein Grund und kein Hindernis trotzdem groß mitzumischen. Dass der Rat von Nachbars Hund identisch mit dem von Blonde ist zählt später sowieso nicht mehr, schließlich hat Hase die Sachen zusammengebaut. Oder so.

Die anschließend anberaumte Grillparty fiel aufgrund von nicht mitspielendem Wetter leider ebenso ins Wasser wie weitere Stadtbesichtigungsaktivitäten, die zugunsten von vier zuckersüßen Katzenbabies, die für ein paar Tage Unterschlupf brauchten, hinten anstehen. Kommpszunix dachte sich da wohl nicht nur Blonde.

– „Huch …
– „Stuart ist da
– „Kommpszunix

Ob es bei Tarim besser wurde wird sich dann allerdings auch noch zeigen …

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Stuart and me – Station 28

Erinnert ihr euch noch an die Nummer mit der nicht gezahlten Kurtaxe auf Norderney bei Ina? Tja, die rechte Strafe folgte auf dem Fuße. Stuarts Versuch sich einfach mit seiner Bande im mobilen Paketzuhause aus dem Staub zu machen ging gründlich daneben. Denn anstatt direkt zu Kirsten nach Hamburg zu düsen mussten die drei eine ganze Weile auf einer Packstation auf Norderney ausharren, da es einige kleine Komplikationen bei der Adressierung gab. Hätten sie die paar Euro nur gezahlt. Hach …

Von diesem klaustrophobischen Zwangsaufenthalt gezeichnet hat Stuart wohl einen leichten charakterlichen Wandel durchlaufen. Als Besuch bei der leider etwas fußkranken Kirsten packte er auf einmal ganz galant im Haushalt mit an – und zwar ordentlich! Wäsche machen, Bügeln, Tee aufsetzen, Krankenpflege. Das volle Programm. Bei mir hätte er keine Pfote gerührt … Püh!

Darüber hinaus hat er Kirstens Assistentin im Büro so gut wie wegrationalisiert (du sollst reisen und nicht die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treiben!), Karten gezockt, den Fahrradreperaturservice gegeben und obendrein auch noch die Schreibblockade seiner Gastgeberin gelöst. Was ist in diesen paar Tagen in der Packstation nur vorgefallen? Ob Lisa ihm so lange ins Gewissen geredet hat sich endlich zu benehmen, dass es tatsächlich angekommen ist? Man kann es den Folgestationen nur wünschen 😉

– „Besuch

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Stuart and me – Station 27

Es gab vor einer ganzen Weile eine TV-Serie mit Titel „Ein Bayer auf Rügen“ mit Wolfgang Fierek in der Hauptrolle, den es in gänzlich ungewöhnliche Gefilde verschlug. Nun ja, gegen „Stuart auf Norderney“ könnte der gute Herr Fierek wahrscheinlich direkt einpacken. Denn nach einer äußerst clever eingefädelten Übergabe wurde Stuart direkt mit in den Familienurlaub von Annelie mitgenommen und Ina auf der Insel an die Hand gegeben.

In seiner ganz eigenen Art tat sich Stuart auf Anhieb aber ein wenig schwer von Beginn an so keck zu werden, wie er es sonst gerne ist. Vielleicht war es der Gedanke daran auf einer Insel zu sein, von der es bei entsprechendem Fehlverhalten nur einen äußerst nassen Weg zurück aufs Festland gibt. Auf jeden Fall zierte er sich vor Ina blank zu ziehen, um sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Mit Emma an seiner Seite taute er aber dann doch noch recht zügig auf und gab kurz darauf schon den Beach Boy mit Surferattitüde 😀

Da ihm ein Urlaubshaushalt mit zwei Frauen und vier Hunden dann doch ein wenig zu viel wurde, machte sich Stuart dann doch noch kurzerhand auf eigene Fauts auf die Suche nach einer eigenen Unterkunft, wurde aber schon sehr bald wieder eingeholt und musste sich den Späßen der Damen hingeben, was ihm nur bedingt in den Kram passte.

Leicht motzig wollte er sich dann als Entlohnung dafür ins Norderneyer Nachtleben stürzen … und musste auf Geheiß seiner Gastgeberin daheim bleiben! Die Diskussionen will ich mir gar nicht vorstellen, die es da gegeben haben muss … Am Folgetag ging es dann immerhin in die Stadt, wo er sich einer Herrenrunde anschloss und ein kühles Blondes genoss. Ja, mit den Kerls ließ es sich gut aushalten und wahrscheinlich hätte er seinen restlichen Inselaufenthalt mit den Jungs verbringen können, wenn Ina und Annelie ihn nicht weitergezogen hätten.

Für den weiteren Verbleib auf der Insel musste schließlich der Status Quo geklärt werden: Muss ein Hase Kurtaxe zahlen? Und vor allem: Muss ein Hase … ach was, eine hasische Lichtgestalt wie Stuart überhaupt irgendwo irgendwas bezahlen?
Im Charme-getränkten Gespräch mit der netten Dame von der Tourist Info hat unser Beach Bunny dann alle Register gezogen, ist aber auch nicht wirklich weiter gekommen als ohnehin schon. Zumindest hat er bis zu diesem Zeitpunkt nicht zahlen müssen. Und geflirtet hat er wahrscheinlich auch wieder bis zum Geht-nicht-mehr …

Als ihm dann irgendwann in den Sinn kam, dass es bei einer Insel ja auch einen Strand gibt an dem sich Badenixen rumtreiben könnten, war er flugs auf dem Weg Richtung See. Das Ergebnis seiner Suche war allerdings nur ein nasser Hintern, den er sich abgeholt hatte, und nach einem Intermezzo als Lorelay für Arme sowie dem Blick in die Kristallquallkugel durch einen panierten Podex garniert wurde.

Trocken und entsandet stieß er nicht nur auf die Strandversion des Norderneyer Standesamtes, sondern auch auf einen der Badeaufseher. Was dann kam kann sich jeder denken: Baywatch-Mucke an und schon macht Stuart einen auf David Hasselhoff. Es fehlt wirklich nur noch die knallrote Badehose.

Den Running Gag mit der Suche nach Badenixen nicht mehr hören könnend, entschloss sich Hasenzähnchen dann für eine Hafenrundfahrt, die an mangelndem Aktivismus der übrigen Touris scheiterte. Keine Infopoints offen, die Ruhebänke mit frechen Rentnern belegt … hach, es wurde Zeit wieder auf’s Festland überzusetzen. In einer hochemotionalen Rede ans nicht anwesende Inselvolk verabschiedete sich Stuart von Norderney und versprach bei Gelegenheit wieder vorbeizuschauen – allerdings inkognito. Für eine offene Einreise hat er auch viel zu viel Unsinn angestellt.

Seine Abenteuer in der Gesamtübersicht:

– „Stuart
– „Mach dich nackich!?!?
– „In die Stadt …
– „Aus der …
– „Am Kurplatz …
– „Ach nee, …
– „Eine Wagenburg …
– „Badeaufseher
– „Darauf …
– „Eine Hafenrundfahrt …
– „Ich will mich …

Ach ja, die Kurtaxe hat er natürlich nicht bezahlt, der alte Schlawiner 😉

Nächster Halt: Kirsten in Hamburg.

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Stuart and me – Station 26

Hätte Stuart gewusst, dass bei Annelie zwei Norfolk-Terrier auf ihn warten, er wäre wohl weniger happy darüber gewesen nach Geesthacht zu kommen. So wurde die erste Besichtigung des „Cottage an der Elbe“ auch gleich eine Begegnung mit den ausgezeichneten Hasenjägern, die Stuart dazu veranlasste sich schützend vor Lisa zu stellen, damit auch ja keiner die Nerven verliert. Zum Glück legte sich die Aufregung alsbald auch wieder, nachdem die Kontaktaufnahme dann doch zivilisierter wurde. Einzig Emma hatte Probleme, was ihr Standing anging. In einem königsblauen Haushalt hat man es als Borusse nicht gerade leicht.

Zur weiteren Abkühlung der Gemüter ging es folglich später auch raus ans Wasser, um sich die steife Brise um die Nase wehen zu lassen. Für Stuart die ideale Gelegenheit um mal wieder seinen maritim anmutenden Pullover überzustülpen, was ihn schon fast wie einen Einheimischen aussehen ließ, nahezu unauffällig. Doch wenn Stuart eines nicht kann, dann unauffällig.

Es dürften keine fünf Minuten Spazieren gewesen sein, da quengelte Meister Lampe schon wieder, nur um beim Anblick der Hafenschenke ganz still zu werden. Von wegen „wenn ich jetzt lieb bin gibt es vielleicht einen Kurzen“. Aber nicht mit Annelie, die derlei Aufbegehren konsequent im Zaum halten konnte. Außerdem macht sich ein betrunkener Hase am Vormittag nicht so gut 😉 Erst recht nicht auf lauem Magen, weswegen unsere Geesthacht-Führerin auch Fischbrötchen zum Frühstück spendieren wollte. Die Betonung liegt auf „wollte“. Als Charmeur, der er ist, hat Stuart die Verkäuferin dermaßen bezirzt, dass ein so phänomenal großer Happen rausgesprungen sein muss, dass Annelie die Reste aufessen musste, die der Herr nicht mehr schaffte. Tse tse tse. Es müssen lustige Tage gewesen sein.

– „Moin Stuart!
– „Stuart und die Elbe“ – „Fortsetzung

In der Folge gab es sogar noch eine kleine Planänderung, die Stuarts Reise nicht nur zu einem Erkundungstrip durch fremde Städte machte, sondern auch Blogger verbindet. Mit Zustimmung von Kirsten wurde nämlich die nächste Station einfach übersprungen, damit Annelie unser Trio Infernale direkt bei Ina auf Norderney abliefern konnte, ehe es dann nach Hamburg ging 🙂

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Stuart and me – Station 25

Ich muss sagen, ich bin immer wieder überrascht wie gut sich Stuart mit Katzen versteht. Zuletzt bei samceline verstand er sich ja schon prächtig mit Larry und bei Maureen ging das Spiel nun in die nächste Runde.

Denn kaum das sich Stuart, Lisa und Emma aus ihrem mobilen Zuhause geschält hatten, wurden sie beim Verschnaufen auf der Couch schon von Maureens Minilöwen begrüßt. Ein wenig zu heftig, wie Maureen fand, weshalb sie unsere Reisegesellschaft von dem Übermaß an Zuwendung erlöste und sie ausschlafen ließ.
Allerdings ist die Bezeichnung „ausschlafen lassen“ in diesem Fall eher unzutreffend. Sie hat es tatsächlich gewagt Stuart schon um sieben Uhr zu wecken! In der Früh! Ein Wunder, dass sie das überlebt hat 😉

Zur Entschädigung durfte Stuart auf der Fahrt zu Maureens Arbeit vorne sitzen, jedoch nicht fahren. Das gibt, wie wir wissen, ja sonst nur Scherereien, die man sich nicht zwingend antun muss.

Scherereien, die sich Stuart hingegen nicht antun wollte, war die tatkräftige Hilfe beim Aufbau des neuen Vogelhäuschens. Unser Chefhase hatte es sich da dann doch lieber mit Lisa auf der Couch gemütlich gemacht und die anderen die Arbeit erledigen lassen … Wahrscheinlich hat er wieder damit argumentiert nur Gast zu sein und müsse daher nicht mitanpacken, wenn er nicht mag. Ihm zuzutrauen ist es auf jeden Fall.

– „STUART ist endlich da!
– „Fotos von Stuart

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Stuart and me – Station 24

Göttingen. Königslutter. Und nun Hannover. Stuarts Niedersachsen-Etappen können sich wirklich sehen lassen. Bei samceline hatte er es dann auch wieder mehr als gemütlich und durfte sich bei ihr so richtig breit machen, da sie leicht unpässlich nicht 24/7 auf ihn aufpassen konnte.

Naja, gänzlich unbeobachtet blieb er dabei eigentlich nie. Larry, einer der getreuen Stubentiger, verdingte sich sozusagen als Scout und passte auf den König der langohrigen Rumtreiber auf. Und da ich keinerlei Beschwerden aus Hannover vernommen habe, würde ich behaupten, dass das sogar bestens funktioniert hat.

– „Stuart die 1.

Danach ging es aber auch gleich weiter zu Maureen nach Schneverdingen.

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