Stuart and me – Station 23

Braunschweig. Es muss schön dort sein. Zwei sehr liebe Freunde aus Fachabitur-Zeiten sind in der niedersächsischen Perle gelandet und haben dort in den letzten Jahren so etwas wie ihre Heimat gefunden. Ich war noch nie dort, leider. Stuart hingegen schon. Und das kam so …

Seinem Stopp bei Annelie folgte der Abstecher nach Braunschweig. Ha! Eben nicht! Reingelegt! Tatsächlich reiste Stuart nach Königslutter zu Katinka. Leicht zerknautscht haben er, Hasenfreundin Lisa und Emma ihre neue Bleibe begutachtet und auch gleich Freundschaft mit Mikai geschlossen, der sich ebenfalls bei Katinka einquartiert hat.

Die Tage eins bis drei im Schnelldurchlauf: Ankommen, Entknautschen, Besuch bei Katinka im Büro, Chefsessel entern, Waldspaziergang im Schnee, zünftige Party mit der ganzen Bande und – es war zu befürchten, man kennt Stuart ja – ein dicker Brummschädel am morgen danach. Da Katinka aber ganz klar die Philosophie “wer feiern kann, der kann auch Braunschweig besichtigen” zu vertreten scheint, ging es auf maladen Hasenbeinen in die große Stadt.

Die Unternehmungen seiner Gastgeberin eine wirklich wunderschöne Stadt zu präsentieren (diese Architektur! Traumhaft!) wären jedoch beinahe an unserem konsumorientieren Fellknäuel gescheitert. Der Einkaufstempel Schlossarkaden hatte es ihm mal wieder eher angetan, denn die von Katinka zahlreich fotografierten Bauwerke der Stadt (unbedingt anschauen!).
Da es ihr jedoch irgendwann zu bunt wurde, hat sie Stuart kurzerhand zum Taschenhasen degradiert und ihm seine Freilaufrechte entzogen. Ist auch besser so – manchmal. (All ihr weiteren Gastgeber: dies ist ein wirklich wertvoller Tipp, den ihr unbedingt beherzigen solltet!)

Der unkontrollierte, überbordende Bewegungsdrang wurde mit der Aussicht auf einen Frappucchino unter Kontrolle gebracht, wenn das Benehmen entsprechend wäre. War es. Davor/Danach gab es übrigens auch noch einen Ausflug zum Rizzi-Haus, entworfen von einem meiner absoluten Lieblingskünstler James Rizzi.
Äußerst interessant ist übrigens, was Mikai noch des Weiteren über den von ihm und Stuart angestellten Unfug so ausgeplaudert hat. Ich gebe euch nur ein paar Hinweise: zwei Quatschköpfe, Alkohol, Katinkas Schmuckschatulle.

Der Abschluss seines Königslutter-Aufenthaltes stellte eine Radtour dar, die abends (mal wieder) feuchtfröhlich gefeiert wurde. Ohne Worte, dieser Hase. Ohne Worte.

Königslutter/Braunschweig liest sich in der Übersicht dann auch so:

- “Stuart: die Ankunft – Büro – Spaß im Schnee- Begrüßungsparty …
- “Stuart in Braunschweig …
- “… Stuart in Braunschweig Teil 2 …
- “Stuart in Braunschweig Teil 3 …
- “… Stuart auf Radtour, Abschied von Stuart …

Nächster Stopp: samceline in Hannover.

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Stuart and me – Finde das Schlappohr!

Wer sich gefragt hat, warum es hier um Stuart so ruhig wurde, der sei auf diesen kürzlich verfassten Post hingewiesen. Panik, dass ihr nun unzählige Abenteuer verpasst habt, müsst ihr allerdings nicht schieben.

Nach seinem Aufenthalt bei Katinka (Bericht folgt) hat er auf Kirsten aufgepasst, die unglücklicherweise quasi mit Erhalt des Unruhestifters unpässlich wurde. Nun geht es ihr aber wieder besser, Stuart hat als Teilzeit-Haushüter selbiges nicht verwüstet – glaube hoffe ich zumindest – und bald gibt es auch wieder Neuigkeiten von seiner Reise.

Danke für’s am Ball bleiben =)

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Stuart and me – Station 22

Asche auf mein Haupt, ich hänge schon wieder bei den Zwischenberichten hinterher. Von daher mal wieder ein Sorry an alle Stuart-Freunde, die hier bislang vergebens auf neue Abenteuer und Firlefanzereien unseres Bummelhasens gewartet haben.

Um es vorweg zu nehmen: Stuart ist – wie es scheint – seiner großen Liebe begegnet! Kurz nach seiner Ankunft bei Annelie hat er nämlich eine sehr charmant-kokette Hasendame namens Lisa kennengelernt und bei dem vorherrschenden Funkenflug, der zwischen den beiden aufflammte, fast schon für Brandflecken in den Möbeln seiner Gastgeberin gesorgt.

Trotz Liebelei konnte Meister Schlappohr seine zweitbeste Eigenschaft, das herzerweichende Quengeln, noch nicht ganz ablegen und beschwerte sich ob des Karnevals in anderen Narrenhochburgen aufs Schärfste bei Annelie, er wolle doch bitte auch etwas sehen. Also zeigte sie ihm nicht nur Göttingen, sondern auch gleich eines seiner Wahrzeichen – die Gänseliesel.

Kurz vor seiner Abreise begann dann allerdings auch das große Drama, gegen das “Vom Winde verweht” wie eine Kasperleaufführung der Vorschulgruppe Bad Salzulfen aussah: die vermeintliche Trennung von seiner Lisa sorgte für dicke Tränen bei unserem Langohrmacho.
Es muss zum Steinerweichen gewesen sein, denn sonst hätte Annelie wohl kaum ihr Okay gegeben, dass Lisa von nun an ebenfalls mit auf Reisen geht – unter der Bedingung, dass sie Stuart seine Städteerkundungen auch weiterhin als Numero Uno durchziehen lässt. Somit wird es in der Reisekiste mit Stuart, Lisa und Emma mittlerweile ganz schön eng, aber sie haben es ja so gewollt ;-)

In der Übersicht sieht sein Göttingen-Aufenthalt dann so aus:

- “Stuart ist eingetrudelt
- “Stuart zum Zweiten
- “Bye bye Stuart

Nächster Halt: Braunschweig. Und was er da alles gesehen hat, werdet ihr kaum glauben. Versprochen.

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Stuart and me – Station 21

Nun gut, mit einiger Verspätung gibt es jetzt also Stuarts Erlebnisse bei Suse in Balve in der Zusammenfassung (großes Sorry, dass das erst jetzt passiert!).

Los ging es mit einer kleinen Seltenheit, denn Stuart musste bei der Weiterreise von My zu Suse nicht den ungeliebten Postweg über sich ergehen lassen, sondern wurde – wie es sich für einen kleinen Hasenstart gehört – persönlich abgeholt. Der bevorzugten Behandlung zum Trotz hielt es unser Schlappohr allerdings nicht lange in seiner Reisebox aus und machte sein neues Domizil von der ersten Sekunde an unsicher, obgleich er sich die neue Station seiner Tour wohl größer vorgestellt hatte, als sie eigentlich war.

Gleichsam groß wie bekannt ist dafür die Neugier des Kleinen, den seine Gastgeberin nicht ganz grundlos nicht unbeaufsichtigt daheim verweilen ließ, während sie ihrer Arbeit nachging. Das Ergebnis: ein kopfüber im Drucker hängender Meister Lampe, der seine Nase wieder in sämtliche Angelegenheiten stecken musste. Noch Fragen?

Eine Menge Fragen hatte Stuart dafür bei der ersten Sightseeingtour durch Balve und Umgebung. Angefangen über die restlichen Hinterlassenschaften des Sturmtiefs Kyrill über die Kalkwerke bis hin zur Balver Höhle, die, wie Suse wissen lässt, Schauplatz des legendären Fanta4 unplugged-Konzertes war, zu dem sie trotz Tickets nicht hingegangen ist und nicht nur von ihrem Nachwuchs, sondern an dieser Stelle auch von mir ein verständnisloses Kopfschütteln erntet ;-) Teil zwei der Sightseeingtour folgte am Wochenende, wobei die Fahrt durch die Waschstraße (und der Gesichtsausdruck des verdatterten Mitarbeiters) ganz klar das Highlight gewesen sein dürfte.

Irgendwann setzte dann auch in Balve das große Schneetreiben wieder ein, so dass man sich ganz bestimmt über die weiße Pracht gefreut hat – zumindest war es bei Stuart so. Der ist, cool wie er ist, nämlich gleich kopfüber hinein gesprungen und ließ es sich in seinem warmen Pulli gut gehen, bis ihm irgendwann wieder einfiel, wie kalt Schnee auf Dauer doch sein kann. Ja ja, erst handeln, dann denken, nicht wahr, mein Lieber?

Zum fabulösen Abschluss seines Aufenthaltes gab es schließlich einmal mehr ein kleines Präsent für den mittlerweile wohl beliebtesten Hasen der Bloggerszene: nach seinem Ausflug durch diverse Stoffschubladen bekam er eine ganz persönliche Kuscheldecke genäht, die ihn und Emma bei ihren Reisen demnächst wohl noch ziemlich gute Dienste erweisen dürfte und auch schon hat.

Die Abenteuer in der Einzelübersicht:
- “Stuart and me – Er ist da!
- “Kontrolle ist wohl gut
- “Sightseeing mit einem kleinen Hasen
- “Wochenende mit Stuart
- “Stuart im SchneeGlück und kein Internet
- “Morgen wird er mich verlassen

Zu euer aller Beruhigung: Stuart ist schon längst bei Anneli eingetrudelt.
Und zu euer aller Begeisterung: Ich glaube, er hat sich dort verliebt!

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Ihr seid mir ja vielleicht ein paar Pflaumen…

Hättet ruhig sagen können, dass der letzte Zwischenbericht zu Stuart noch fehlt. Pfft.

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Stuart and me – Station 20

Ganz ehrlich, Stuart dürfte nicht sonderlich gut gelaunt gewesen sein, als er nach seiner kleinen Odyssee von Lünen nach Fröndenberg/Ruhr Anfang Januar endlich mal wieder seinen Kopf aus der Reisebox stecken konnte. Lange drei Wochen war er beinahe unterwegs, ehe er sich wieder verwöhnen lassen und eine neue Umgebung entdecken konnte.

Dafür hat sich Myriam aber richtig Mühe gegeben, um die verlorene Zeit so gut wie möglich wieder auszugleichen. Und, wie man an ihren Erzählungen sehen kann, das mit Erfolg =)

Gleich zu Beginn gab sie dem Mümmelmann nämlich einmal mehr eine Gelegenheit um sich mit den großen Tieren auszutauschen. Nein, nicht mit irgendwelchen Vorstandschefs (deren Posten Stuart wohl auch direkt übernehmen würde, so als Hase von Welt mit Risikobereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles und jeden), sondern mit ihren Pferden. Isa hat er dem Foto nach am ehesten ins Herz geschlossen und das die beiden nicht davongeritten sind ist wohl nur Myriam zu verdanken.

In der Folge besichtigte Stuart also Fröndenberg/Ruhr und war sichtlich angetan von dem, was er da so sah. Das Kettenschmiedemuseum hatte es ihm – angesichts der kalten Temperaturen mittlerweile mit Schal und Pulli ausgestattet – besonders angetan und wenn er nicht kleiner als die dafür benötigten Hämmer wäre, dann hätte er es bestimmt auch einmal ausprobiert…

Die Besichtigung des Bismarckturms fiel dann allerdings leider dem grau in grau gehaltenen Wetter zum Opfer, so dass man sich doch lieber für eine gemütliche Abschiedsrunde bei Kaffee und Kuchen entschied. Eine Wahl, die unserem kleinen Fresssack bestimmt nicht ganz zu wider war ^^

Um ihm allerdings ein erneutes Reisetrauma zu ersparen, hatten My und Suse vom kreuz und quer-Blog eine ganz feine Idee: Direktübergabe in Fröndenberg. Wie es dazu kam und ob das alles auch so geklappt hat, erfahrt ihr nach der nächsten Maus… ähm, dem nächsten Hasen.

Die Fröndenberg-Abenteuer von Stuart nochmal in der Übersicht:

- “Er ist da!
- “Stuart und die Pferde
- “Stuart in Fröndenberg
- “Stuart in Fröndenberg Teil 2
- “Auf Wiedersehen…

Ach ja, und Danke für die Gastfreundschaft und die warmen Sachen. Der nächste Schnupfen ist damit erst einmal verhindert ;-)

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Stuart and me – Ei, wo war er denn?

An dieser Stelle möchte ich nun, da alles wieder in bester Ordnung ist, eine kleine von vielen Anekdoten unseres reisenden Hasens zum Besten geben. Es ist die Erzählung, wie Stuart Julia und Myriam mit einer copperfieldesqen Nummer beinahe den letzten Nerv geraubt hat, indem er einfach für knappe drei Wochen komplett abtauchte, ohne sich abzumelden…

Ja, ihr habt richtig gelesen. Schlappohr – oder nach seiner missglückten Kletteraktion bei habibi besser gesagt Knickohr – war über die Feiertage und Neujahr nicht auf dem Cottage, wie ich es hier propagiert habe (es war zum Schutz eurer Nerven, glaubt mir), sondern on the road. Wahrscheinlich hat er irgendwo einen drauf gemacht, ist nach der Party versumpft und musste sich erst einmal wieder ordnen.

Wie dem auch sei, Julia wurde unruhig, Myriam wurde unruhig, ihr wahrscheinlich auch, weil nichts von ihm zu hören war. Kurzum, alle waren nervös, nur unsere Fellknäulldiva nicht. Er wusste ja auch wo er war und wann er am Zielort aufzuschlagen gedachte. De facto hat er sich am Siebten des Monats dazu bequemt anzureisen, während man in Lünen tausend Tode starb, sich dann aber doch für diese Zusammenfassung der Ereignisse entschied.

Ihr merkt, im Grunde war dies keine Anekdote im klassischen Sinne. Vielmehr soll es für alle kommenden Gastgeber eine Warnung sein (hätte ich gleich zu Beginn “Warnung” geschrieben, wärt ihr ja schon vorher ausgestiegen): Lasst Stuart nie, ich betone, wirklich niemals länger als nötig aus den Augen, sonst werdet ihr es bitterlich bereuen!

PS: ansonsten ist er wirklich sehr lieb und umgänglich ;-)

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